Behandlung
Nach ausführlicher Anamnese untersucht der Osteopath, ausgehend von der Schmerzsymptomatik und deren Entstehungsgeschichte, ausschließlich mit seinen Händen. In der daraus resultierenden Behandlung, versucht der Osteopath Bewegungseinschränkungen und Störungen mit sanften Techniken zu lösen und so die Voraussetzung für eine optimale Flüssigkeitszirkulation, sowie Gelenk-, Organ- und Nervenfunktion herzustellen.

Dadurch haben die Selbstheilungskräfte des Körpers die Möglichkeit, auf natürlicher Weise das Gleichgewicht
und die Ökonomie zwischen den Systemen neu zu regulieren.
Es ist möglich, dass der Osteopath dabei nicht nur im Bereich der Schmerzsymptomatik arbeitet, vielmehr kann es sein, dass er mit der Behandlung eines Körperabschnittes beginnt, in dem schon länger unbemerkt eine funktionelle Störung besteht - welche letztendlich die Ursache ist.
Ziel ist es, die Ursache der Beschwerden zu finden.
Der Osteopath möchte mit seinen Händen „sehen-hören-denken“.
Erst wenn die Hände fühlen, was zu tun ist, und nicht der Kopf eine auswendig gelernte Theorie bestimmt, ist es möglich zu heilen.
Zitat:“So wie ein Elektriker elektrische Ströme kontrolliert, so kontrolliert ein Osteopath die Lebensströme und belebt abgespaltene Kräfte erneut.“ A.T.Still
Es werden also besonders das zentrale- und das autonome-vegetative Nervensystem in Einklang gebracht.
Jede weitere Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Geben Sie dem Körper Zeit zu reagieren!
Die Osteopathie ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten. Es besteht jedoch die Möglichkeit einer Zusatzversicherung, die ganz oder teilweise Kosten übernimmt.
Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten teilweise oder ganz. Vor Beginn einer osteopathischen Behandlung sollte bei der Krankenkasse die Frage nach der Kostenübernahme geklärt werden.

